Satzung des Big Data Lab e.V.

Leeres Element (wichtig)
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der Verein führt den Namen Big Data Lab. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung lautet der Name Big Data Lab e.V.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Nürnberg.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck des Vereins
  1. Zweck des Vereins ist:
    1. die herstellerunabhängige Förderung des Einsatzes von Big Data Technologien in Unternehmen, Forschung und Lehre sowie der Wissensaustausch darüber,
    2. die Steigerung des Bewusstseins über die Bedeutung von Big Data Technologien in der Öffentlichkeit,
    3. die Förderung der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet Big Data, und
    4. die Unterstützung der Fortbildung und die Etablierung von Standards und Normen im Bereich von Big Data.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere durch aktive Koordination der Kommunikation der Mitglieder untereinander und die Vertretung der Interessen aller Mitglieder gegenüber Dritten verwirklicht.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er hat keine Gewinnerzielungsabsicht. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins, es sei denn angemessene Vergütungen für Tätigkeiten, die üblicherweise nur gegen Honorar oder eine ähnliche Vergütung erbracht werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
  1. Es gibt ordentliche Mitglieder, Firmenmitglieder, Fördermitglieder und assoziierte Mitglieder des Vereins. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.
  2. Mitglied des Vereins können nur Personen, Institutionen oder Firmen werden,
    1. die Big Data Technologien im Rahmen Ihrer Tätigkeit einsetzen oder den Einsatz planen,
    2. die sich mit Beratung, Studium oder Lehre von Big Data, Data Science oder Predictive Analytics befassen,
    3. die Applikationen betreiben oder vertreiben, die Big Data Technologien beinhalten oder die Verbreitung von Big Data Technologien fördern, sowie
    4. Vereine nach Definition des Bürgerlichen Gesetzbuches, deren Vereinsziele und Tätigkeit der Verbreitung von Big Data Technologie dienlich sind.
  3. Jedes Mitglied hat unabhängig von der Anzahl natürlicher Personen genau eine Stimme auf den Mitgliederversammlungen.
  4. Ordentliche Mitglieder des Vereins können nur volljährige natürliche Personen werden
  5. Firmenmitglieder können juristische Personen, Personengesellschaften oder Institutionen wie Vereine, Verbände, Institute und Hochschulen werden.
  6. Fördermitglied des Vereins können juristische und natürliche Personen werden, die durch ihre Mitgliedschaft die Arbeit des Vereins unterstützen wollen.
  7. Fördermitglieder bzw. genau ein Vertreter eines Fördermitgliedes bei juristischen Personen können für Ämter des Vereins von der Mitgliederversammlung gewählt werden
  8. Mit Fördermitgliedern können Vereinbarungen geschlossen werden, die eine wechselseitige Assoziierung der Mitglieder beider Organisationen vorsieht.
  9. Fördermitglieder und assoziierte Mitglieder dürfen an Mitgliederversammlungen teilnehmen, haben dort aber kein Stimmrecht.
  10. Firmenmitglieder und Fördermitglieder benennen jeweils einen Bevollmächtigten zu ihrer Vertretung im Big Data Lab e.V. Änderungen bzgl. des Bevollmächtigten müssen dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Assoziierte Mitglieder sind keine ordentlichen Mitglieder des Big Data Lab e.V. Sie werden nicht auf der Mitgliederversammlung vertreten. Ihre Rechte und Pflichten bezüglich des Vereins bestimmen sich allein aus dem Assoziierungsabkommen mit dem Fördermitglied.
  11. Voraussetzung für den Erwerb einer ordentlichen Mitgliedschaft, einer Firmenmitglied-schaft oder einer Fördermitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden muss. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach billigem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Gegen den Beschluss kann der Antragsteller Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat die Berufung auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung zu setzen. Die Mitgliederversammlung entscheidet abschließend über die Aufnahme oder Ablehnung.
  12. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung natürliche Personen zu Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit ernennen.
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Auflösung der Firma bzw. Tod der Person, Ausschluss, oder Austritt aus dem Verein.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung per Einschreiben gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist. Es erfolgt keine (Teil-)Erstattung von bereits geleisteten Mitgliedsbeiträgen.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Verwaltungsrats aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss ist nur in folgenden Fällen zulässig:
    1. bei Wegfall der Aufnahmevoraussetzungen;
    2. wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins verletzt;
    3. bei neunmonatigen Verzug mit der Zahlung von fälligen Mitgliedsbeiträgen. Der Verwaltungsrat entscheidet mit einfacher Mehrheit über den Ausschluss. Vor seiner Entscheidung hat das Mitglied Gelegenheit, sich zu dem gegen ihn erhobenen Vorwurf schriftlich zu äußern. Gegen die Entscheidung ist innerhalb von einer Frist von einem Monat Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung wird eingelegt durch Einreichung eines entsprechenden Schreibens beim Vorstand. Dieses Schreiben muss auch die Berufungsgründe enthalten, die das Mitglied zur Rechtfertigung der Berufung anzuführen hat.
  4. Ein Mitglied hat beim Ausscheiden keinerlei Ansprüche gegen das Vereinsvermögen.
§ 5 Mitgliedsbeiträge
  1. Bei der Aufnahme eines neuen Mitglieds in den Verein ist ein Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
  2. Außerdem werden von den Mitgliedern kalenderjährliche Beiträge erhoben.
  3. Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Beiträgen und Umlagen werden in einer Beitragsordnung festgelegt, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
  4. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
  5. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Die ordentliche Mitgliedschaft und die Firmenmitgliedschaft berechtigen zur Teilnahme und Abstimmung bei den Mitgliederversammlungen sowie zur Stellung von Anträgen. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
  2. Die Fördermitgliedschaft und assoziierte Mitgliedschaft berechtigen zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen, aber nicht zur Stellung von Anträgen und zur Teilnahme an Abstimmungen.
  3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung einzuhalten, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu befolgen und die festgesetzten Beiträge bei Erhalt der Rechnung zu zahlen.
  4. Die Mitglieder sind gehalten, Zweck und Aufgaben des Vereins tatkräftig zu unterstützen.
  5. Der Verein ist berechtigt, zusätzlich zu den festgelegten Mitgliedsbeiträgen eine etwaige anfallende gesetzliche Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen.
  6. Die Mitglieder haben das Recht zur Mitarbeit in den operativen Organisationseinheiten des Vereins (z.B. Fach- und Regionalgruppen), auf die Teilnahme an von diesen angebotenen Veranstaltungen sowie einen Informationsanspruch auf die dort erarbeiteten publizierbaren Inhalte.
  7. Die Mitglieder sind berechtigt, das Vereinslogo zu führen, um ihre Mitgliedschaft und ihre Ausrichtung auf Big Data zu demonstrieren.
  8. Die Mitglieder verpflichten sich, im Fall der öffentlichen Bezugnahme auf den Verein keine vereinsschädigenden Äußerungen oder Verlautbarungen zu tätigen.
§ 7 Organe des Vereins
  1. Organe des Vereins sind:
    1. der Vorstand,
    2. der Verwaltungsrat und
    3. die Mitgliederversammlung
§ 8 Vorstand
  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten. Die Vertretungsmacht des Vorstands ist in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 3.000 Euro die Zustimmung des Verwaltungsrats erforderlich ist.
  3. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.
§ 9 Zuständigkeit des Vorstands
  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
    2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Verwaltungsrats;
    3. Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts;
    4. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.
    5. In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung des Verwaltungsrats herbeiführen.
  2. Alle Vorstandsmitglieder sind in ihrem Handeln für den Verein an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des gesamten Vorstands gebunden.
  3. Vorstandsmitglieder müssen ordentliche Mitglieder, Firmen- oder Fördermitglieder des Vereins sein. Sie werden von den Mitgliedern für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  4. Die Amtszeit eines Vorstandsmitgliedes beginnt mit der Annahme des Amtes und endet regelmäßig mit der Annahme des Amtes durch einen satzungsgemäß bestimmten Nachfolger oder mit Vereinsaustritt, Abberufung, Vereinsausschluss oder Tod des Vorstandsmitglieds. Bei Rücktritt eines Vorstandsmitglieds endet seine Amtszeit spätestens mit dem in der Rücktrittserklärung angegebenen Kalendertag. Der Rücktritt ist gegenüber dem Vorstand zu erklären.
  5. Beim vorzeitigen Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden ernennt der Vorstand einen Nachfolger aus seiner Mitte für die Zeit bis zur nächsten turnusmäßigen Vorstandswahl. Scheidet ein Stellvertretender Vorstand vorzeitig aus oder tritt ein Stellvertretender Vorstand an die Stelle des Vorstandsvorsitzenden, so ernennt der Vorstand einen Beisitzer als Nachfolger für die Zeit bis zur nächsten turnusmäßigen Vorstandswahl. Scheidet ein Beisitzer aus oder tritt er an die Stelle des Vorstandsvorsitzenden bzw. des Stellvertretender Vorstands oder steht kein Vorstandsmitglied zur Übernahme eines frei gewordenen Amtes zur Verfügung, ernennt der Vorstand ein ordentliches Vereinsmitglied als Nachfolger für die Zeit bis zur nächsten turnusmäßigen Vorstandswahl. Für die Ernennung ist nachträglich die Bestätigung der Mitgliederversammlung nach einem Verfahren entsprechend der Wahlordnung einzuholen.
  6. Die Mitglieder des Vorstands können durch die Mitgliederversammlung abberufen werden. Die Abberufung kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Sie bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder des Vereins. Das betroffene Vorstandsmitglied ist bei der Abstimmung nicht stimmberechtigt.
§ 10 Wahl und Amtsdauer des Vorstands sowie der Beiräte
  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt.
  2. Zu Vorstandsmitgliedern und Beiräten können sowohl ordentliche Mitglieder, Firmenmitglieder als auch Fördermitglieder des Vereins gewählt werden. Ist das Mitglied eine Juristische Person, so können Vertreter dieser Juristischen Person gewählt werden.
  3. Jedes Vorstandsmitglied und jeder Beirat ist einzeln zu wählen. Vereinigt ein Kandidat im ersten Wahlgang nicht die Mehrheit der anwesenden Stimmen auf sich, so ist zwischen diesem und dem Kandidaten mit den zweitmeisten Stimmen eine Stichwahl durchzuführen.
  4. Die Beiräte werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung gewählt.
  5. Erhalten bei einer Stichwahl die beiden Kandidaten für ein Vorstandsmandat die gleiche Stimmenzahl, entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los. Das gleiche gilt für Kandidaten, die bei den letzten zu besetzenden Beiratsmandaten die gleiche Stimmenzahl erreicht haben. Stimmenthaltungen gelten als Nein-Stimmen.
  6. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds bzw. des Beirates. Scheidet ein Mitglied des Vorstand vorzeitig aus oder tritt zurück, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
  7. Alle in dieser Satzung vorgesehenen Wahlen erfolgen auf Antrag geheim.
§ 11 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands
  1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der Stellvertretenden Vorsitzenden, unter Ankündigung der Tagesordnung einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche muss eingehalten werden.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des Stellvertretenden Vorsitzenden.
  3. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen.
§ 12 Verwaltungsrat
  1. Der Verwaltungsrat besteht aus den Mitgliedern des Vorstands und bis zu zehn Beiräten.
  2. Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens fünfzig Prozent der Mitglieder, darunter zwei Mitglieder des Vorstands, anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
  3. Für die Sitzungen und Beschlüsse des Verwaltungsrats gilt Paragraph 11 der Satzung entsprechend.
§ 13 Zuständigkeit des Verwaltungsrats

Der Verwaltungsrat hat die Aufgabe, über wichtige Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen. Insbesondere ist er für folgende Aufgaben zuständig:

  1. Aufstellung des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr
  2. Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über 3.000 Euro (vgl. Paragraph 8 Abs. 2 der Satzung)
  3. Erlass von Hausordnungen, die nicht Bestandteil der Satzung sind
  4. Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern.
  5. Beschlussfassung in sonstigen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung auf Antrag des Vorstands.
§ 14 Mitgliederversammlung
  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.
  2. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
  3. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
    1. Genehmigung des vom Verwaltungsrat aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr
    2. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands
    3. Entlastung des Vorstands
    4. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    5. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Verwaltungsrates
    6. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
    7. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Verwaltungsrates
    8. Ernennung von Ehrenmitgliedern
    9. Wahl eines Kassenprüfers
§ 15 Einberufung der Mitgliederversammlung
  1. Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Halbjahr, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
  2. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter der Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse oder eMail-Adresse gerichtet ist.
  3. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen.
  4. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben.
  5. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
§ 16 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§ 17 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.
  2. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
  3. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen und vertretenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung ist auf die Punkte der Tagesordnung begrenzt.
  5. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Dabei gelten folgende Ausnahmen:
    1. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
    2. Zur Fassung eines Beschlusses über die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
    3. Die Abwahl eines Mitgliedes des Vorstandes erfordert eine Stimmenmehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
    4. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.
§ 18 Auflösung des Vereins
  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und die Stellvertretenden Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation, die von der Mitgliederversammlung zu bestimmen ist.
  4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 19 Gerichtsstand

Der Gerichtsstand des Vereins ist Nürnberg.

 

Nürnberg, 27.03.2015

Zuletzt geändert am 21.09.2015